français
english

Pflanzenkohle aus Pflanzen, für Pflanzen

Die Pflanzenkohle von Swiss Biochar wird aus einer Mischung von ligninreichem Hackgut und proteinreichen Kern- und Obstpressgut bei 550-600°C pyrolysiert, um besonders wirksame Mikroporösität zu erreichen. Alle unsere Pflanzenkohlen sind durch das European Biochar Certificate zertifiziert.

Die Einsatzmöglichkeiten der Pflanzenkohle sind äußerst vielfältig. Zur Herstellung von Terra Preta wird die Verarbeitung mit Kompost, Bokashi oder Viehmist empfohlen (siehe Wege zu Terra Preta - Aktivierung von Pflanzenkohle). Die Pflanzenkohle ist sehr wirkungsvoll als Stalleinstreu und für die Behandlung von Gülle, die dadurch geruchsneutral wird und die Ammoniakemissionen senkt. Pflanzenkohle ist auch ein Futtermittel (E153), das die Verdauung der Tiere verbessert und etwaige Giftstoffe aus dem Futter abbindet (Zugabe zum Futter 3%). Pflanzenkohle kann aber auch zur Seesanierung, zur mikrobiellen Stabilisierung des Swimmingpools, als Hausisolation oder als Luftfilter im Kühlschrank eingesetzt werden.

Die Pflanzenkohle kann in den folgenden Verpackungseinheiten bestellt werden:

Liefermenge CHF Versand CH
8 Säcke zu je 30 Liter (ca, 10 kg) in handlichen, staubfreien Säcken

159,00

75,00

1 Palette mit 32 handlichen, staubfreien Säcken zu je 30 Litern

495,00

95,00

1,5 m3 (ca. 500 kg) im Bigbag auf Palette

419,00*

95,00

10 Bigbag à 1,5 m3 (ca. 5 t)

3749,00

480,00

Pflanzenkohle kaufen: Bitte senden Sie Ihre Bestellung per Email an: info@swiss-biochar.com

Für Lieferungen nach Deutschland und in andere europäische Ländern erstellen wir Ihnen gern ab 1 Palette ein individuelles Angebot oder vermitteln den Kontakt zu einem unserer Partnerunternehmen.

Informationen über Pflanzenkohle, deren Verwendung und Herstellung finden Sie vor allem im Ithaka-Journal (www.ithaka-journal.net).

Für Beratungen zum gezielten Einsatz von Pflanzenkohle in der Landwirtschaft oder im Stallbereich wenden Sie sich bitte an das Ithaka Institut (www.ithaka-institut.org).

* Als wir im Winter 2010 die erste industrielle Anlage zur Herstellung von Pflanzenkohle kauften und in Betrieb nahmen, hatten wir natürlich auch Wirtschaftlichkeitsrechnungen durchgeführt, doch gab es, wie immer bei neuen Technologien, viele Unbekannte in dieser Rechnungen. Weder wußten wir, ob wir überhaupt genügend Kunden für die Pflanzenkohle finden (damals gab es noch keine Zulassung für den Einsatz in der Landwirtschaft) noch wußten wir, wie zuverlässig die Pyrolysetechnik ist, wie viele Betriebsstunden möglich waren, mit wie viel Arbeitsstunden wir pro produzierter Tonne Pflanzenkohle rechnen mussten, welche Biomasse sich als günstig erweist usw. Es hat einige Zeit und viel persönlichen Einsatz gekostet, um letztlich eine zuverlässige Produktion und kontinuierlichen Absatz sicherzustellen. Erst 2013 konnten wir eine verlässliche Kosten - Nutzen - Rechnung aufstellen, in dessen Folge wir Anfang 2014 die Preise pro Kubikmeter Pflanzenkohle um 8% erhöhen mussten. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.

Unbenanntes Dokument